#Gesellschaftspolitik #Kultur

Die letzten Täler

Leben in verlassenen Landschaften. Das RESIA-TAL

Tourismus-Infopoint AnnenheimOssiacher See Straße 7, 9520 Sattendorf

Inhalt

Wie Val Aupa, wo wir 2021 Kaspar Nickles und seine Frau Marina Tolazzi auf ihrem Bergbauernhof bei Dordolla besucht haben, ist Val Resia ein Seitental des unteren Kanaltals (Canal del Ferro), liegt am Fuß des Monte Canin an der Grenze zu Slowenien und gilt als „Reservat“ eines altslawischen Dialekts in Italien. Das Erdbeben im Jahr 1976 hat auch dieses Tal stark betroffen, aber der landschaftliche Reiz ist ungebrochen und die kulturgeschichtliche Eigenart ist bemerkenswert.

Neben einer kleinen geführten Rundwanderung (Gehzeit ca. 2 Stunden) mit Kaspar Nickles, soll das kleine ethnographische Museum im pittoresken Bergdorf Stolvizza besucht werden, das den kulturellen und linguistischen Besonderheiten der kleinen slawischen Volksgruppe gewidmet ist. Im Besucherzentrum des Parco Naturale Prealpi Giulie (Naturpark Julische Voralpen) bekommen wir weitere Einblicke in die naturkundlichen Besonderheiten der Region. Beim Abschlussessen in San Giorgio lernen wir die einheimische Küche zu schätzen.

Foto: „Museo della Gente della Val Resia“

Foto: „Museo della Gente della Val Resia“

Kaspar Nickles betreibt seit 2005 gemeinsam mit seiner Frau Marina Tolazzi eine kleine Berglandwirtschaft mit Gästezimmern in Dordolla (Val Aupa) dem Heimatort ihrer Eltern – sie verstehen sich als Kultur-Landschaftspfleger dieser faszinierenden, wie unbequemen Gegend mit ihrer reichen Fauna und Flora.

Anreise mit eigenem PKW – Trittsicherheit + gutes Schuhwerk erforderlich

Referenten

Kaspar NICKLES, Führung
Martin MÜLLER, Akademieleitung

Veranstalter

Evang. Akademie Kärnten

Zielgruppe

Interessierte + Wanderfreudige

Anmeldeschluss

Donnerstag, 15. September

Beitrag

€ 25,- (erm. € 20,-) pro Person – inkl. Führung + Eintritte