#Glaube #Gesellschaftspolitik

Protestantische Eliten und die „Christianisierung“ der Politik

am Beispiel Brasilien, Mexiko, USA

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Inhalt

Online-Video-Vortrag aus der Universität Innsbruck

Der brasilianische Präsident Bolsonaro ist zwei Jahre vor seinem Wahlkampf medienwirksam vom Pastor Everaldo, einem neopfingstlichen Star-Entertainer, im Jordan getauft worden –aber Katholik geblieben. Während seines Wahlkampfes ist er immer wieder in Gottesdiensten gesegnet und als der Kandidat Gottes apostrophiert worden. Dies ist nur die Spitze eines Eisbergs von religiöser Identitätspolitik, die Präsidenten wie Bolsonaro oder Trump an die Macht spült, Chiles Piñera legitimiert oder den Friedensprozess in Kolumbien blockiert. In Lateinamerika und den USA unterlaufen immer mehr religiöse Experten immer stärker säkulare Politik mit religiösen Strategien. Diese Entwicklungen werden im Vortrag an den genannten Beispielen untersucht.

(Credit: © pixabay.com)

(Credit: © pixabay.com)

Referent:
HEINRICH WILHELM SCHÄFER, Professor für Religionssoziologie und evangelische Theologie an der Universität Bielefeld, Feldforschung zu religiösen Bewegungen in Konfliktgebieten
Zentralamerikas, Mitglied des Center for InterAmerican Studies (CIAS) in Bielefeld sowie Mitgründer des Center for the Interdisciplinary Research on Religion and Society (CIRRuS).

Anmeldung: wer sich via Homepage www.evangelische-akademie.at anmeldet, erhält über E-Mail den Zoom-Link zugesandt.

Referenten

HEINRICH WILLHELM SCHÄFER, Professor für Religionssoziologie und evangelische Theologie an der Universität Bielefeld,
MARTIN COY, Moderation, Universität Innsbruck

Veranstalter

Zentrum für Interamerikanische Studien

Zielgruppe

Interessierte

Anmeldeschluss

Freitag, 25. März

Beitrag

kostenlos